Wenn CEOs (nicht) kommunizieren

CEO-Kommunikation – klingt dröge und ist es in den meisten Fällen auch. Michael Westerhoff und ich sprechen uns dafür aus, dass die “Gesichter der Unternehmen” bitte mehr selbst kommunizieren sollen. Denn das wirkt sich gut aufs Image, Medienarbeit, Employer Branding und vieles mehr aus. Zu hören in einer neuen Folge des Podcasts “Zwei unter drei”.

Wie deutsche Unternehmen Fake- und Hate-Seiten im Netz finanzieren

Stell dir vor, über 400 deutsche Unternehmen und Organisation hätten ein Brandsafety-Problem und würden dadurch Hate- und Fake News-Seiten im Netz finanzieren. Stell dir darüber hinaus vor, dass nur Bruchteil der betroffenen Werbetreibenden und Agenturen bei einem entsprechenden Hinweis überhaupt reagierten. Willkommen in der Werbewirklichkeit von Programmatischer Onlinewerbung. Mit “Mr. Media” Thomas Koch sprechen wir in dieser Folge des Podcasts “Zwei unter drei” über Brandsafety und die Kampagne #StopFundingHateNow, die er zusammen mit Michael Maurantonio durchführt. Die beiden haben es sich zur Aufgabe gemacht, eine Öffentlichkeit für dieses Problem herzustellen.

Seitensprung: Wenn Journalist:innen Neues wagen

Warum wechseln Journalist:innen in die PR? Ist das so sinnvoll, da es doch zwei unterschiedliche Berufe sind? Gibt es Alternativen zu einer Beschäftigung als Quereinsteiger:in in einer Unternehmenskommunikation? Michael Westerhoff und ich sprechen in dieser Podcast-Folge über den Seitensprung vom Journalismus in die PR.

RUMS – Ein Modell für den Lokaljournalismus der Zukunft?

Lokaljournalismus mal anders gedacht: RUMS aus Münster ist im März 2020 als Experiment gestartet und überzeugt mittlerweile immer mehr zahlende Abonnent*innen. Mit Redaktionsleiter und Mitgründer Ralf Heimann sprachen Michael Westerhoff und ich in der dritten Folge unseres Podcasts über diese spannende Unternehmung.

Erfolg mit Markenbotschaftern

(Buchvorstellung) Jeder Mitarbeitende eines Unternehmens ist heutzutage – gewollt oder ungewollt – eine Schnittstelle zur Öffentlichkeit. Jede Äußerung zur Arbeit, dem Arbeitgeber oder der Marke im beruflichen Netzwerk, aber auch im privaten Umfeld gegenüber Familie, Freunden und Bekannten wird als authentisch wahrgenommen und beeinflusst das Bild, das Andere von einer Marke haben. Somit ist nachvollziehbar, was Kerstin Hoffmann in ihrem neuen Buch “Markenbotschafter – Erfolg mit Corporate Influencern”* gleich zu Beginn sagt: Es kann nicht keine Markenbotschafter geben.

Corporate Influencer, wie Markenbotschafter auch genannt werden, bieten dem Unternehmen zahlreiche Chancen: Als eine Art Frühwarnsystem und direkter Draht zu einer Bezugsgruppe. Beim Employer Branding sind sie die Gesichter des Unternehmens, die das Unternehmen sympathisch machen, wie Kerstin Hoffmann weiter ausführt.

Was tun mit diesen Erkenntnissen? Zahlreiche Unternehmen wie OTTO, DATEV oder die Stadtwerke Neuss machen es vor und gehen das Thema offensiv an. Mit Markenbotschafter-, Corporate Influencer- oder Jobbotschafter-Programmen jeder Größe und Ausrichtung. An der Namensgebung merkt man übrigens auch, dass diese Disziplin noch vergleichsweise jung ist und sich Definitionen von Akteuren unterscheiden können. Kerstin Hoffmann liefert in ihrem Buch aber die “gemeinsame Klammer” und mit zwölf Experten-Interviews von bekannten Unternehmensvertretern wie Magdalena Rogl (Microsoft Deutschland) bis Sascha Pallenberg (Daimler) allerhand interessante Einsichten. Tenor: Die Zielsetzungen und Herangehensweisen sind so vielfältig wie die Unternehmen selbst. Und es gibt nicht die eine Markenbotschafter-Strategie.

Theoretische Hintergründe von der Strategieentwicklung bis zur Implementierung sowie praktische Leitfäden für die Umsetzung runden den Ratgeber ab. Das Buch richtet sich übrigens nicht nur an Kommunikatoren und Entscheider. Auch Markenbotschafter selbst erhalten Tipps für die Arbeit an ihrer Personenmarke.

Mein Fazit: Kerstin Hoffmanns Buch “Markenbotschafter – Mit Corporate Influencern zum Erfolg”* hat aus meiner Sicht das Prädikat Standardwerk verdient. Das Buch ist mit so vielen praxisorientierten Tipps und Leitfäden gespickt, dass es auf dem Weg zur Implementierung einer Markenbotschafter-Strategie auch immer wieder als Nachschlagwerk dienen kann.

Foto: Gordon Johnson von Pixabay